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Santiago 28.01.2010

... das Leben ist ne Party.....


Und wir gehen heute aus. Ins "La Batuta", da haben Die Aerzte damals 2004 gespielt und mal sehen, vielleicht schliessen sich ja dann so einige Gedaechtnisluecken... *lach*

Heute waren es hier in Santiago 25 Grad....
Sommer, Palmen, Sonnenschein....
Und am Samstag ist das dann vorbei - bei dem Schnee, der in Deutschland herrscht.... auweia, ich werde ERFRIEREN!!!!!!

Wir waren heute auf dem Berg Santa Lucia und danach noch auf einem wunderschoenen Markt.
Lapislazuli ohne Ende, man konnte sich gar nicht entscheiden... Die Auswahl war sooo gewaltig. Aber so konnten wir noch ein paar Souveniers einkaufen und den Tag verbringen.
War wirklich schoen!!!

Jetzt fahren wir gleich in das Viertel Bella Vista, was Essen.
Und dann eben los. Fast so wie in X-Berg, da beginnen die Abende ja auch erst spaet.
Gepackt ist schon alles, so kann ich mir dann vielleicht 1, 2, 3 Pisco sour einverleiben... *ggggg*

Jetzt hauen wir also ab.

Und morgen geht es zurueck, krass wie schnell 4 Wochen vergehen koennen und einem dabei doch so lange vorkommen.
Erstaunlicherweise weiss ich tatseachlich noch meine Passwoerter fuer Arbeit - ob ich dann wirklich erholt bin??? *lach*
Das entscheiden dann die Kollegen/innen ;-)

Vielleicht, aber nur VIELLEICHT schreibe ich am Samstag, waehrend die Waschmaschine laeuft noch ein paar Sachen.
Je nachdem wie k.o. ich bin.

Bis dahin, die liebsten Gruesse!!!!!!!!!!!!!
29.1.10 01:38


.... back in Santiago....

.... nur kurz, weil es hier gleich essen zu geben scheint.

Wir sind heute (27.01.2010) von Puerto Natales mit dem Bus nach Punta Arenas und von dort nach Santiago zurueckgeflogen.

Quatier haben wir heute und morgen in einem Backpackers.
In einem 12-Betten-Zimmer, was fuer riesige hohe Stockbetten, nicht zu glauben.
Aber: Fuer 8500 Pesos pro Nacht mit Fruehstueck! Das sind etwa 12 Eur! Hach! Da lacht mein Schwabenherz! ;-))

Hier ist es jetzt 23:40 Uhr und es gibt essen.
Vielleicht hab ich nach dem Liter Bier *gggg* noch Lust ueber Ushuaia zu schreiben!

Besos y ambrazos por todo!!!!
28.1.10 03:41


Fortsetzung: Faehre Punta Arenas nach Puerto Williams (13.01.2010 bis 15.01.2010)

.... so, beim letzten Mal hatten wir dann keine Zeit mehr, und naja, der Entwurf war nicht bis zum Ende gespeichert.... also wird nun weitergeschrieben:

......
15.01.2010:
... bis ans Ende dieser Welt, wo sich die Liebe dann zu uns gesellt...?

Ich mach mir schnell einen Kaffee und ab auf Deck, wir sind da. Puerto Williams liegt im Sonnenschein idyllisch da. Ein Viermaster ankert im Hafen.... alles ruhig und uns wird gesagt, dass wir wohl erst gegen 8 Uhr von Bord duerfen. Genuegend Zeit um genuegend Fotos zu machen.
Puenktlich um 8 Uhr duerfen wir das Schiff verlassen und laufen in das verschlafene Nest.
Es hat noch nichts auf und so laufen wir erst mal ins "Zentrum". ;-)
Da kommt uns ein Typ entgegen und fragt gleich auf Englisch, ob er uns helfen kann. Kann er tatsaechlich, denn wir suchen den Bus nach Puerto Navarino weil wir ja heute nach Ushuaia uebersetzen wollen.
Katrin laesst sich also mitschleifen, waehrend ich auf unser Hab und Gut aufpasse. Grinsend kommt sie zurueck, alles sei geritzt, zwei Plaetze um 18 Uhr. Perfekt.
Dann nochmals in das Buero, denn dort koennen wir auch unsere Sachen lassen. Wir sollen aber spaeter nochmals wiederkommen, um die Abfahrt um 18 Uhr bestaetigt zu bekommen. Danach schauen wir uns die suedlichste "Stadt" der Welt mal an....
Es gibt ein paar Laeden, in denen es nicht mal richtige Souvenirs gibt.... die haben aber erst gegen 11 auf, wie es scheint. Apropros scheinen, das tut die Sonne immerhin, auch wenn ein kalter Wind uns um die Nasen weht. Nachdem wir uns die Kirche angesehen haben, gibt es nicht mehr wirklich viel zu entdecken.
Um 11 Uhr macht ein Restaurant auf, in das wir uns setzen. Bis 18 Uhr ist es noch soooooo lange.
Nach einer Weile entscheiden wir uns nochmals zum "Centro Commercial" (das heisst da tatsaechlich so...*lach*) zu gehen, aber es gibt nichts, was sich wirklich zu kaufen lohnt, ausser unser in Coyhaique entdecktes Rum-Eis.
Danach hauen wir uns ein wenig an die "Promenade" in die Sonne und verbummeln die Zeit. Spaeter noch was essen und dann wird es so laaaaaaaaaaaaaaaaaaangsam Zeit, wieder in dem Buero zu erscheinen.
Doch der Bus kommt und kommt nicht und ich habe schon Angst, dass unser Boot womoeglich nicht auf uns wartet. Gegen viertel vor 7 kommt dann endlich der Minibus und ab geht es 56 km. Die Horror-"ich-muss-auf-Klo-Fahrt"... jedes Schlagloch versetzt meiner Blase starke Schmerzen und LEIDER braucht man dann eben fuer 56 km ne Stunde...
Als wir in Puerto Navarino ankommen, ist das nicht etwa ein Hafen wie der Name assoziieren koennte, sondern nur ein Grenzposten. Aber, ein Glueck!!!, die haben eine Toilette... Halleluja!!!
Nachdem die Grenzformalitaeten auf chilenischer Seite erledigt sind, kommt der GEILSTE Grenzuebergang in unserem Leben!
Dort am Bootssteg liegt unser Schlauchboot, das uns hinueber nach Argentinien bringen wird (www.ushuaiaboating.com.ar).
Wir bekommen Schwimmwesten, es sind auch noch 2 Chilenen dabei, und dann wird erst mal unser Gepaeck eingeladen und dann duerfen wir an Board....
Und dann geht es loooohoss!!! WIE GEIL! Man kommt sich vor wie bei Miami Vice, so springt das Boot ueber die Wellen!!! Es macht einen hoellischen Spass, aber nach 20 Minuten ist dieser ungewoehnliche Grenzuebergang vorbei und wir sind in Ushuaia angekommen. Schnell den Einangsstempel in den Pass und ab Marsch auf die Suche nach einer Bleibe.
Auch hier haben wir uns maximal 150 Pesos (wieder etwa 30 EUR fuer beide) als Maximalbetrag gesetzt.
Und wieder haben wir Glueck: Wir werden aus einem Kiosk heraus angequatscht und bekommen eine Bleibe fuer jeden 40 Pesos pro Nacht angeboten.
Es ist ein Stockbett in einem Minizimmer zur Strasse hin, in dem auch 2 andere im anderen Stockbett bereits einquartiert sind, aber wer wird schon waehlerisch sein? Zumal die bisher angefragten Hostels einfach zu teuer waren und wir ja in Ushuaia 3 Naechte bleiben wollen....
Gebongt.
Doch erst mal Geld am Automaten kaufen gehen, denn argentinische Pesos haben wir ja noch keine.
Auf dem Rueckweg noch schnell was essen und dann zurueck.
Morgen wollen wir ja wieder wandern: In Feuerland.
27.1.10 00:28


... Faehre Punta Arenas nach Puerto Williams (13.01.2010 bis 15.01.2010)

.... danach zieh ich mir ein Robbensteak rein, auf einem Teller aus Elfenbein....


Ich hatte es bereits ja kurz erwaehnt, die Gletscher sind der Hammer...
Und es ist wirklich schade, dass das alles irgendwie kaputt geht bzw. schmilzt etc..... :-((((

Auch wenn es regnet, bleiben wir erst mal auf Deck.
gegen spaeter wird das Meer etwas unruhig.
Es gibt Kaffee und Sandwiches und es laeuft "Aventar" auf Englisch mit Spanischen Untertiteln.
Irgendwann versuchen wir 18 Personen zu schlafen, was mir aufgrund der Hitze in diesem Kabuff erst beim zweiten Anlauf halbwegs glueckt.

14.01.2010
Es regnet und windet - heftig. Uns egal, denn wir verbringen viel Zeit auf Deck und waermen uns zwischenzeitlich auf und trocknen unsere Jacken in dem Aufenthaltsraum.
Wir fahren durch felsige Passagen, manche weit oben mit Schnee bedeckt. manche der Felsen sind waldartig bewachsen und durch den Regen und den Nebel wird einem schnell klar, warum die damaligen Entdecker dachten, sie seien am Ende der Welt angekommen. Denn das Wetter und diese Felsen erzeugen eine Weltuntergangsstimmung in mir. Faszinierend, dass die frueher hier durchgesegelt sind und ich will gar nicht wissen, wieviele Schiffe unter uns am Grund liegen...
Das Mittagessen ist super, Suppe als Vorspeise und es gibt Wackelpudding als Nachtisch. Hihi.
Der "Touristenbegleiter" sagt uns auch, dass wir gegen 19 Uhr die Gletscher erreichen werden. Bis dahin ist noch viel Zeit zum Lesen, zum Nass-werden an Deck, sowas wie Seehunde sehen und essen. Die ganze Zeit bin ich hungrig, das macht wohl die Seeluft. *lach*
irgendwann werden wir vom Kapitaen nach oben in das Steuerhaus eingeladen und ich gebe einen kleinen Deutschkurs. ;-)

Und wir scheinen mal wieder Glueck zu haben, der Himmel reisst auf und die Sonne kommt heraus. Wir sehen einen riesen Regenbogen und die Gletscher die, wie gesagt, beeindruckend sind. Sowas hab ich vorher noch nie gesehen!!!!

Auch das Abendessen ist lecker und in dieser Nacht legen wir sogar noch einer einsamen Estancia an, wo das ganze Heu, das an Bord war ausgeladen wird.
Gegen halb 1 versuche ich schlafen zu gehen und werde gegen halb 7 wach.
Und so ist nun auch schon der

15.01.2010:
... bis ans Ende dieser Welt, wo sich die Liebe dann zu uns gesellt...?

Ich mach mir schnell einen Kaffee und ab auf Deck, wir sind da. Puerto Williams liegt im Sonnenschein idyllisch da. Ein Viermaster ankert im Hafen.... alles ruhig und uns wird gesagt, dass wir wohl erst gegen 8 Uhr von Bord duerfen. Genuegend Zeit um genuegend Fotos zu machen.
Puenktlich um 8 Uhr duefen wir das Schiff verlassen und laufen in das verschla.......
21.1.10 18:35


.... Coyhaique (09.01.2010 bis 10.01.2010).... Punta Arenas (10.01.2010 bis 13.01.2010)

...doch dann faengt es zu regnen an und beide werden NASS....


Ok, ich hab mich gerade geirrt (und leider den letzten Eintrag NULL auf Rechtschreibfehler gecheckt...*oehm*), wir sind noch am Nachmittag des 08.01.2010 zu den Wasserfaellen.
In den Reisefuehrern stand was von kleiner Wanderung (1-2 km) von dem Museum fuer Flora und Fauna aus, welches zwischen Puerto Aisen und Coyhaique ist.
Wir bekommen auch einen Bus, der uns dann in den doch starken Regen entlaesst. Am Museum teilt man uns mit, dass die Wasserfaelle letztendlich nur ein paar 100 Meter entfernt sind und es dahin auch keinen Wanderweg gibt, sondern nur die Strasse. Aha.
Also in dem Regen hin zu diesen Faellen, an denen das Besondere ist, dass sie sozusagen 2-stoeckig sind....
Auch finden wir keinen anderen Wanderweg, und so warten wir auf den naechsten Bus in dem kleinen Haeuschen an der Bushaltestelle und fahren zurueck und haben uns dann den gemuetlichen Abend gemacht, zur Wiederholung, ich bin frueh schlafen gegangen ;-))))

09.01.2010
Frueh raus, wir wollen in den Nationalpark Coyhaique, wandern. Ach und bitte regentauglich kleiden, denn es kuebelt herunter.
Die Strassen sind reinste Wasserstrassen, teilweise kommt man da gar nicht wirklich rueber....
Unterwegs noch schnell bei Sky Airlines vorbei, unseren Flug nach Punta Arenas bestaetigen.
Dann ab, erst mal 4 km aus der Stadt raus, um zu dem Nationalpark zu gelangen. Leider biegen Katrin und ich auf der Suche nach dem Eingang 2 mal falsch ab, so dass wir etwas herumirren. Aber alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei und so finden wir dann auch endlich das Schild zum Park. Es geht erst mal 1,5 km den Berg hoch (alles im Regen, ne...) und dann bekommen wir am Eingang ein paar Infos und entscheiden uns zur Laguna Verde zu laufen, etwa 4-6 km (habs nicht mehr im Kopf). Der Weg/Trampelpfad ist markiert und es gibt an jedem kleinen Bach eine Holzbruecke etc. Also nach Cochamó ein Spaziergang *gggg*
Klatschnass kommen wir dann an der Laguna Verde an. Alles noch bewoelkt und sogar durch meine Regenjacke hindurch bin ich klatschnass, zumindest der Pulli.
An der Laguna Verde gibt es 4 Grillhuetten und ein Glueck hat Katrin Kaminerfahrung und einen guten Ehrgeiz, so dass sie nach etwa 1 Stunde ein Feuer in Gang bekommen hat, dass uns halbwegs aufwaermt und die Socken trocknet..... *ggg*
Als das Feuer irgendwann heruntergebrannt ist, entscheiden auch wir uns wieder zurueckzugehen. Mittlerweile ist auch die Sonne herausgekommen und so koennen wir bei Sonnenschein mehr oder minder gemuetlich zurueck.
Ich freu mich auf ne warme Dusche, aber PUSTEKUCHEN, kein warmes Wasser und so muss ich leider kalt sowohl Haare, als auch mich waschen. Ich hab Eisfuesse.....
Katrin, die bereits morgens kalt geduscht hatte, hat darauf verstaendlicherweise keine Lust und geht sich beschweren. Woraufhin ihr gezeigt wird, wo und wie der Durchlauferhitzer angeht.... *seufz*
Dann machen wir uns auf die Suche nach dem Cafe bzw. die Bar, die angeblich den besten Pisco sour der Stadt macht, werden aber mit der aus dem Reisefuehrer nicht fuendig.
Dafuer eine andere, in der der Pisco sour soooooo gut schmeckt, dass sogar Katrin noch einen halben trinken will.
Und mal so nebenbei: Das ist NICHT mein schlechter Einfluss, dass das klar ist!!!! ;-)))))) (Zitat Katrin: "Du machst mich noch zur Alkohlikerin!!!" ;-) )
Beschippst und beschwingt machen wir uns auf den Rueckweg und bei Spielautomatengedudel schlafen wir auch ein.

10.01.2010
Um 10 Uhr holt uns der Bus ab, der uns zum Flughafen in Balmaceda bringt. Zwar geht unser Flieger erst um 14 Uhr, aber anders kommen wir da nicht hin.
Also sind wir notgedrungen recht frueh am Flughafen und verbringen unsere Zeit mit nichts tun.
Es ist ziemlich windig und draussen gibt es auch keine Sitzgelegenheit, so dass wir mehr oder minder die Zeit im Flughafengebaeude verbringen.
Ziemlich puenktlich geht der Flieger und gegen halb 4 landen wir dann in Punta Arenas.
Mit einem Bus kommen wir in die Innenstadt und machen uns auf die Suche nach einer Bleibe fuer die naechsten 3 Naechte. Unser Limit, nach wie vor, 15000 Pesos fuer beide, also hoechstens knapp ueber 20 €.
Das erweist sich anfangs als schwierig und ich bin dann doch ziemlich genervt.... Aber, wie schon die ganze Zeit ueber, haben wir mal wieder Glueck. Wir finden ein Backpackers, das gerade frisch renoviert ist, es also im Eingangsbereich noch nach frischer Farbe riecht und die haben auch noch Betten frei und das fuer 5000 € pro Nacht. Perfekt, hier bleiben wir.
Wir haben auch viel vor die naechsten Tage und muessen uns auch um die ganzen Touren kuemmern.
Wir bummeln herum, mal im Regen, mal im Sonnenschein, gehen ins Internetcafe, um kurz nach Angeboten fuer unsere Touren zu suchen, kaufen Postkarten und Andenken etc.
Auf dem Hauptplatz steht auch ein riesiges Monument. Faesst man bei einer der Figuren den Fuss an, so kehrt man wieder nach Punta Arenas zurueck. Also so aehnlich wie bei den Bremer Stadtmusikanten in Bremen....
Unterwegs entdecken wir ein Restaurant, das auch in zweien unserer Reisefuehrer empfohlen wird und entscheiden uns dort heute abend essen zu gehen. Die lokale Spezialitaet in Punta Arenas ist Riesen-Krabbe (Kings Crab, Centolla), was ich natuerlich probieren moechte.
Nachdem wir eine Touristenagentur ausfindig gemacht haben, die alle 3 Touren anbietet, machen wir uns auf die Suche nach deren Buero. Eigentlich wollen wir auch noch zu "Tabsa" wegen unseren Faehrentickets nach Puerto Williams.
Das Buero der Touristenagentur finden wir, das hat aber bereits zu und Tabsa scheint dann doch ziemlich weit draussen so sein. So entscheiden wir uns, dass auf morgen zu verlegen und wollen uns noch den Friedhof ansehen, der wohl touristisch wertvoll sein soll. Der hat aber bereits geschlossen.
Also zurueck, und ab ins "La Luna" zum Essen.
Ich esse Chupe de Centolla, fragt mich nicht, was da alles drin ist, es schmeckt aber super. Katrin nimmt scharfes Huehnchen und nachdem wir vollgefressen sind, laufen wir gegen 0 Uhr zurueck und gehen auch schlafen.

11.01.2010
.... wer findet Pinguine werfen koeniglich .....

Halbwegs frueh raus, los zu dem "Reisebuero". Das hat aber noch zu, obwohl die Oeffnungszeiten was anderes sagen. Tja, Suedamerika. ;-) Zudem ist es Montag, wahrscheinlich schlafen die einfach doch noch etwas laenger, so nach dem Wochenende. *lach*
Dann weiter zu Tabsa wegen der Faehre, die wir am Mittwochabend nehmen wollen. Die hatten wir von Deutschland aus bereits reserviert.
Zwischendurch nieselt es, dann wieder Sonne und es windet.
Mir tun nach einer Weile mal wieder die Fuesse weh und so schnappen wir uns fuer den Rest des Weges ein Taxi.
Bei Tabsa bekommen wir auch unsere Tickets und vergewissern uns auch, dass wir an Bord etwas zu essen bekommen. Leider gab es bei der Reservierung damals schon keine Betten mehr, sondern nur noch Pullmann-Sitze....
Tabsa bietet ebenfalls die Fahrt zur Isla Magdalena an, auf die TAUSENDE an Pinguinen zum Kinderkriegen kommen... ;-)
Das brauchen wir wohl nicht zu reservieren, da es wohl genuegend Plaetze hat. Gut zu wissen.
Etwas weiter ist die Zona Franca, eine Freie Handelszone, in der wir noch herumbummeln. Vor Ort entscheiden wir dann auch, dass wir uns ein 2-Mann-Zelt kaufen werden, dass wir ja fuer Torres del Paine spaeter auf unserer Reise noch brauchen werden. Da ich eh kein eigenes Zelt besitze, ist das OK, fuer umgerechnet 40 €. Doch als wir es dann kaufen wollen, hat der Laden Mittagspause.....
Dann eben zurueck zum Reisebuero, aber mit einem Taxi. Das hat dann tatsaechlich auf.
Und wieder haben wir Glueck, wir koennen heute nachmittag zu der einen Pinguinkolonie "Seno Otway" und am Mittwochvormittag zum Puerto Hambre bzw. Fort Bulnes.
Zur Isla Magdalena wollen wir dann am Dienstagnachmittag mit Tabsa fahren.
Wir entscheiden uns erneut zu dem Friedhof zu gehen, da wir erst gegen spaeter an unserer Unterkunft abgeholt werden, um nach "Seno Otway" gefahren zu werden. Wir spazieren dort dann zwischen den Graebern hindurch. Es gibt dort wirklich zum Teil riesige Familiengruften und meistens stehen darin noch Fotos der Verstorbenen, Blumen, kleine Figuren (Maria, Jesus etc) oder persoenliche Dinge der Toten. Teilweise ist das schon irgendwie befremdlich...
Und klar, es faengt dann wieder zu regnen an, was mich dann wirklich nervt. Ich hasse Regen, ich will jetzt Sonne, bin ja schliesslich im Urlaub! Menno! Zudem haben wir keine anderen Klamotten, die wir anziehen koennten, da wir morgens unsere Dreckwaesche zur Reinigung gebracht hatten.

Dann werden wir mit einem Kleinbus abgeholt, in dem natuerlich auch noch andere sitzen und fahren dann knapp 1 Stunde nach "Seno Otway". Unterwegs dorthin sehen wir Komodore und sogar Stinktiere. Hihi
An der Pinguinstation angekommen und was soll ich sagen? Total klasse, diese Pinguine, Katrin freut sich natuerlich noch mehr, da die Elterntiere um diese Uhrzeit gerade vom Fischen kommen und vom Strand durch die Graslandschaft zu ihren Nestern trapsen, um ihre Jungen zu fuettern.
Es windet ziemlich stark, und ab und an auch kurz Regen, aber es ist super klasse, den Tieren zuzusehen und ganz nah an diese heranzukommen!!!!!
Am Kleinbus zurueck gibt es dort ein Glaeschen Pisco (Katrin: "Schon wieder Alkohol!" Hihihi!) und Kekse. Ach, da sag ICH ja nicht nein zum zweiten Glas. ;-)
Abends hab ich ja dann die Bilder bearbeitet und hochgeladen. ;-)


12.01.2010
Bis 16 Uhr haben wir heute Zeit, bevor wir zur Isla Magdalena fahren werden.
Also gehen wir shoppen.
Wir bummeln durch die Stadt, ueber den Markt, werden mit Mitbringseln fuendig und freuen uns, denn die Sonne scheint.
Gegen 14 Uhr sind wir per Taxi am Hafen angekommen, bekommen unsere Tickets und laufen dann erneut zur Zona Franca, um das Zelt zu kaufen. Katrin holt sich noch einen neuen Rucksack, denn wohin auch mit all den neuen Sachen und den Geschenken???? ;-)
Gegen 16 Uhr fahren wir dann 2 Stunden zur Insel, duerfen aber leider auf dieser nur eine Stunde bleiben. Die Touristenfuhre vor uns hatte zu lange gebraucht.....
Und was uns da erwartet ist einfach unglaublich!!!! Die ganze Insel ist VOLL mit Pinguinen. Alle Haenge, der ganze Strand, ueberall, wo das Auge hinblickt: Pinguine.
Manche watscheln vom Strand hinauf, manche sieht man fuettern, andere suchen mit ihrem Krakele ihre Familie. Wirklich, es ist der HAMMER!!!!!
Es weht zwar ein eisiger Wind, ABER die Sonne scheint. So gefaellt mir das doch schon viiiiiieeeeeeeel besser! ;-)
Die Stunde ist viel zu schnell vorbei und nach ca. 1500 Bildern *lach* spaeter, geht es wieder 2 Stunden zurueck.
Wir lassen uns mit dem Taxi zurueckfahren und entscheiden uns in das Restaurant neben unserer Bleibe zu gehen, um dort Asado zu essen.
Ein Berg an Fleisch und ich probiere sogar die Blutwurst.... Schmeckt auch, aber der Gedanke daran, was da so drin ist.... Neee, mehr als probieren geht nicht. *schuettel*
Nach dem Berg an Fleisch dann kugelrund zurueck und schlafen.

13.01.2010
Morgens werden wir wieder mit einem Kleinbus abgeholt und fahren gen Sueden Richtung Fort Bulnes. Das war die erste Siedlung dort, bevor Punta Arenas gegruendet wurde.
Wir fahren aber nicht komplett per Kleinbus dorthin, sondern machen eine Minitrekking-Tour am Strand entlang. Macht Spass, da es nicht regnet, und auch nicht ganz so schwierig ist.
Wir schauen uns das Fort an, machen Bilder und bekommen am Kleinbus Saft (ich hatte ja auf Pisco gehofft, aber es ist ja auch noch frueh am Tage...*oehm*) und Kuchen.
Waehrend der Rueckfahrt sehen wir Delphine nahe am Ufer schwimmen.
Dann heisst es fuer uns umpacken, denn wir sind ja ab heute abend 36 Stunden auf See.
Gegen 17 Uhr sind wir erneut am Hafen (klar per Taxi, denn wer soll den ganzen Scheiss eigentlich schleppen, haeh??) und werden "eingecheckt".
Und: Oh Schreck, der Sale de Pasajeros ist winzig!!!! 20 Sitze, wie in einem Bus, rechts 2, links immer einer und der Mittelgang so schmal, dass man nur seitlich gedreht durchlaufen kann.....
Es ist bruetend warm in diesem Kabuff und nachdem uns gesagt wurde, dass wir auch an Deck koennen, tun wir das auch sofort.
Das Deck ist gerade mal so breit wie der Aufenthalts- und Schlafraum und etwas laenger, aber es hat kein Dach und woanders duerfen wir uns auch nicht aufhalten. Na, das wird ein Spass.
Gegen 19 Uhr laufen wir dann aus, ab durch die Magellanstrasse, ueber den Beagle-Kanal nach Puerto Williams, der suedlichsten Stadt der Welt.
21.1.10 18:16


Faehre nach Puerto Chacabuco (06.01.2010 bis 08.01.2010)

... bevor es in die Wildnis geht.....

Aber jetzt habe ich ein wenig Zeit und versuche jetzt mal nicht alles nachzuerzaehlen, sondern picke mir mal die Highlights heraus.
So habe ich ja dann auch noch was zu erzaehlen, wenn ich wieder da bin.

Aber zuerst noch mal ein paar Eindruecke:
- Klopapier wird NIE in das Klo geworfen, sondern IMMER in den Eimer, der neben der Toilette steht.... irgendwie gruselig, aber man gewoehnt sich daran. :-)))
- Sonntags scheint hier Autowachtag zu sein.
- Wahnsinnig viele "wilde" Hunde. Ganz unterschiedlich, manche tragen Haldbaender, manche nicht.
- "All you can eat" heisst hier frei uebersetzt "Freie Gabel", als tenedor libre. Hihi.
- Auf Regen folgt hier stets Sonnenschein....

So, doch jetzt mal weiter hier in der Welt der Reisenden.

Am Nikolaus-Tag haben wir also gegen 21 Uhr die Faehre bestiegen, wir hatten ja die Tickets erst kurz vorher gekauft.
Und was soll ich sagen?
Ein grosser Raum mit "Leder"bezogenen, teilseise angerissen Bussitzen.
Rechts und links immer 2 bzw. nur 1 Sitz und in der Mitte mehrere, vielleicht 5 bis 6 nebeneinander. Sogenannte Pullmann-Sitze.
Unsere Nummer sind im letzten Eck und wir vermuten wir haben auch die allerletzten Tickets bekommen....
Es gibt noch ein weiteres Deck, das offen ist, aber eine Plane als Dach hat. Man kann also auch draussen sitzen.
Einen kleinen Kiosk, an dem man Hamburger, Kaffee, Instantsuppen, Getraenke und ein paar Knabbereien bekommt.
Das alles waerse ja nicht so wild, aber das ganze Schiff ist sowas von versifft, und eben vorallem die Sitze, der Boden, irgendwie einfach alles.
Gegen 23 Uhr legt die Faehre dann ab und zum ersten Mal sehe ich am Himmel das "Kreuz des Suedens", das Katrin mir zeigt. Das Sternbild Orion erkenne ich, das aber auf dem Kopf zu stehen scheint. Ansonsten: Keine Ahnung, was das fuer Sternbilder sind.
Nach einiger Zeit versuchen wir zu schlafen, was sich als schwierig erscheint. Mein Sizt ist kaputt, denn jedesmal, wenn ich die Lehne zurueckmache und mich danach dann bewege, schnellt sie wieder vor..... Irgendwie zum Heulen.
In Melinka, dem naechsten Halt irgendwann nachts steigen aber eine Menge Leute aus, so dass Katrin und ich uns in die Mitte, also ueber mehrere Sitze legen koennen. Und mit Ohropax und Schlafmaske kann ich sogar noch etwas Schlaf tanken.

07.01.2010
Ich werde fureh wach, mach mich etwas frisch und geh auf das Oberdeck. Dort schlafen 3 Typen.... Die haben wohl keinen Sitzplatz mehr bekommen, aber noch ein Ticket.... *oehm*
Naja, jezt gibt es nicht all zu viel zu erzaehlen, denn wir verbringen den Tag teilweise auf dem offenen Deck, es ist zwar windig und etwas frisch, aber immerhin besser als da unten in dem Loch....
Lesen, doesen....
Wir fahren durch kleinere Wasserstrassen, gruene felsen, sozusagen, ueberall und wir halten an Doerfern, die keinerlei Verbindung als diese Faehre haben. Unglaublich. Haeuser auf diesen Felsen und sonst nichts....
Gegen nachmittag/abend faengt es dann zu regnen an, so dass wir nicht mehr wirklich auf dem "Aussendeck" bleiben koennen, auch der Wind hat zugenommen.
Eigentlich haben wir die Info per E-mail erhalten, die Faehre kaeme dann gegen 0 Uhr (also 08.01.2010) an, aber *pah*, gegen 1 Uhr sind wir immer noch nicht da und so schlafen wir dann doch nochmals ein.

08.01.2010
Gegen kurz nach 7 Uhr werde ich wach und geh an Deck, wir sind wohl da, warten aber noch mindestens eine halbe Stunde, bis wir wirklich anlegen duerfen.
Dann raus und en Bus suchen, der uns nach Coyhaique bringen soll. Wir werden auch fuendig und lassen den ersten fahren, da dieser voll von Faehrengaesten ist. Der Naechste kommt etwa 10 Minuten spaeter und ab nach Puerto Aisen, wo wir nochmals umsteigen muessen.
Mal regenet es, mal wieder nicht, also sehr wechselhaft und wirklich warm ist es auch nicht. Ich bin zwar keine Frostbeule, aber ich friere tatseachlich.....
Gegen 10 Uhr sind wir dann endlich in Coyhaique und machen uns auf die Suche nach einer Bleibe.
Die erste ist voll, doch an der zweiten haben wir Glueck. Kostet auch etwa 7000 Pesos, ohne Fruehstueck, aber eine Kueche ist dabei. Die Hospedaje befindet sich im ersten Stock, im EG ist eine "Spielhoelle". Man hoert die ganze Zeit das Gedudel....
Nach Einkaufen, rumbummeln etc, entscheiden wir uns einen gemuetlichen Abend zu machen und ehrlich gesagt, schlafe ich einfach nur frueh ein. Denn am naechsten Tag wollen wir wandern gehen und uns (mal wieder) Wasserfaelle ansehen.
21.1.10 16:23


Cochamó Rueckweg, Ancud / Chiloe (04.01.2010 bis 06.01.2010)

....ich lief tags mit Katrin durch den Wald..... (04.01.2010)

Als wir abends im Refugio angekommen waren, hatte ich festgestellt, dass ich mir ueble Blasen gelaufen hatte... supi, und das nur wegen der nassen Struempfe.... na, wird schon.
Zudem hatten wir beschlossen ohne Gepaeck den Weg wieder runterzugehen. Jenes wurde dann vom Nachbarn des Refugios mit dem Pferd bis runter gebracht.... Vorallem war Katrin froh darueber, weil sie viel mehr dabei hatte als ich....

Also Abmarsch, gegen 08:00 Uhr.... Ich muss zugeben, dass ich echt Schiss hatte, denn nachts hatte es geregnet und ich befuerchtete die Schlamm- und Matschwege seien NOCH schlimmer als am Tag davor.
Erstaunlicherweise kamen wir gut voran.... und wir dachten auch nicht mehr daran grossartig dem Matsch aus dem Weg zu gehen. Zu kraeftezehrend und ueberhaupt, wir wollten nur noch runter. Schliesslich wollten wir ja abends weiter nach Ancud auf Chiloe fahren....

Als wir dann wieder in dem Bachbett liefen, und der Wald immer dichter wurde, verloren sich ploetzlich alle Spuren. Denn meistens sah man ja andere Stiefelabdruecke und Pferdehufe, doch ploetzlich war nichts mehr zu sehen. Katrin war der Meinung, dass ja eh alle Wege wieder zusammenfuehren, womit sie ja auch recht hatte, und so liefen wir erst mal in dem Bachbett weiter, immer Richtung Cochamó Fluss, der ja nicht zu ueberhoeren war.
Das Dickicht wurder immer dichter, fuer mich sah der Wald schoen laengst ueberall gleich aus und mir wurde schnell klar:
Wir haben uns verlaufen! ARGH!!!!!!!!! Ich konnte es nicht fassen und mein Jaehzorn brach hervor..... Und zugleich war ich fast panisch... Als ich dann auch noch irgendwann hinfiel, brach ich in Traenen aus und motzte Katrin an, dass wir zurueckgehen sollten zu einer Stelle, die wir wiedererkennen. Wobei ich mich da voll und ganz auf sie verliess, denn wie gesagt: Der Wald sah fuer mich ueberall gleich aus. Unser Glueck war, dass ich auf dem Weg nach oben tags zuvor einen riesen Baumpilz fotografiert hatte, und als wir bzw. Katrin einfach dem Bachbett wieder hinauf folgte, stiessen wir wieder auf eben jenen Pilz. Ich muss wohl kaum erwaehnen, dass der Ton zwischen Katrin und mir alles andere als freundlich war und wir darueber diskutierten wohin wir nun gehen sollten. Ein Glueck fanden wir dann wieder Pferdeabdruecke und folgten dann dieses Mal den Richtigen!!!! Dieser Herumirrerei hatte uns eine gute halbe Stunde und mir meine Nerven gekostet.
Wir liefen auch durch die Baeche und Fluesse ohne darauf zu achten, wie nass wir dabei wurden.
Als wir nach 4,5 Stunden (inklusive Verlaufen) wieder unten an der "Strasse" ankamen fing es auch wieder an zu regnen und der Herr Nachbar wartete bereits sehnsuechtig auf uns. Der braucht naemlich gewoehnlich zu Pfedre nur 2 Stunden und hatte sich bereits gewundert, warum er uns auf dem Weg nach unten (er war NATUERLICH nach uns losgaloppiert *g*) nicht angetroffen habe. Mit meinem Speisekartenspanisch versuchte ich ihm zu erklaeren, dass wir uns verlaufen hatten. Was fuer ein dummer Zufall: ueberholt der uns tatsaechlich als wir wie bloed im Walf herumirren... Nicht zu fassen.
Vor uns lagen jetzt aber nochmals 8 km Weg vor zur Strasse.... Meine Blasen brannten wie Feuer, und k.o. waren wir natuerluch auch.
Nach kurzer Rast am Wegesrand hoerte es auch auf zu regnen und so liefen wir bei Sonnenschein weiter, was bei mir aber keinerlei Besserung hervorrief....
Hinkend, jammernd und fluchend trottete ich mal neben, mal hinter Katrin her... es war ein Trauerspiel....
Von den Betreibern des Refugio wussten wir, dass der Bus um halb 5 da vorbeikommen wuerde. Bloed dass wir uns verlaufen und ich wegen der Blasen zur Schnecke geworden war, denn um halb 1 ware auch einer gefahren.
So kamen wir aber gegen 14 Uhr an der Kreuzung an und hockten uns an den Strassenrand.
"Wie waers, wenn wir versuchen zu trampen?" schlug ich vor (Ja, Mama, ja Maren, ich weiss..... *gggg*) Naja, dieser Vorschlag erwies sich als gar nicht so einfach, denn a.) fahren da jetzt nicht wirklich viele Autos vorbei und b.) fahren die dann nur 500 Meter oder so, weil dann deren Huette kommt... GRRRR.
Katrin hatte bereits ihre Schuhe und Socken ausgezogen, und hielt den Daumen barfuss hoch, als tatsaechlich ein Pickup hielt. "A Cochamó ?"- "Si!" Prima, denn in dem Minikaff gab es wenigstens einen Minimarket in dem wir uns Schokolade fuer die Nerven und Wasser fuer den Durst holen konnten.
Die Strasse von Cochamó fuehrt entweder nach Ralún oder eben ueber Ensenada nach Puerto Varas. Und wir gaben auch die Hoffnung nicht auf. Katrin und ich hatten auch schon die Wanderschuhe/Barfuessigkeit gegen die Badeschlappen ausgetauscht und k.o. und muerrisch hielten wir bei jedem Auto den Daumen hoch. Und TATSEACHLICH ein Familienpapi mit Kind vorne hielt und fuhr nach Ensenada - geil, denn von dort fahren ja die anderen Busse, die aus Petrohué kommen.... Neben seiner Ladung kamen nun Schuhe, Socken, Wandetstaebe und Rucksaecke hinzu und wir stiegen in den Pick-Up ein. GENIAL!!!!!!!
Und auch in Ensenada hatten wir Glueck, es kam kurz darauf ein Bus. Yipeeh, so koennen wir ja noch den frueheren Bus nach Ancud erwischen. Denn der Bus aus Cochamó waere erst gegen 19 Uhr in Puerto Varas angekommen, und wir kamen jetzt gegen 17 Uhr dort an. Jetzt schnell unsere Sachen aus der Hospedaje holen, die Bustickets kaufen (wohl gesagt, 2 der letzten Plaaetze...), umziehen und ab zum Busterminal.
Klar, es fing dann auch prompt zu regnen an, aber wir waren doch erleichtert, dass wir (wie uebrigens die ganze Zeit schon) so Glueck gehabt hatten!!!!
Der Bus kam und so liessen wir uns nach Ancud chauffieren. Ueber Puerto Montt auf die Faehre, denn Chiloe ist ja eine vorgelagerte Insel. 20 Minuten dauerte die Ueberfahrt und letztendlich kamen wir gegen 20 Uhr in Ancud an.
Gegenueber des Busbahnhofes gab es auch gleich eine Hospedaje, die noch ein Doppelzimmer frei hatte. 7000 Peso MIT Fruehstueck!!! Ha! Klein, eng und familaer.... *ggg*
Aber Hauptsache ein Dach ueberm Kopf.
Im Nieselregen streiften wir noch auf der Suche nach etwas Essbaren durch das Oertchen und auch dieses Mal hatten wir Glueck.
Nachdem meine Augen mal wieder groesser als mein Magen gewesen waren, suchten wir noch die Busfirma, die uns am naeschten Tag (um 6:45 Uhr!!!) zu der Pingiun-Kolonie bringen sollte. Klar, einmal an dem unscheinbaren Parkplatz mit Minihinweisschild vorbeigelaufen, aber egal. Mehr war auch leider nicht zu sehen und auch keine weiteren Infos.
Also zurueck ins gebuchte Heim und dort fragten wir nach. Nein, war die Antwort, die fahren nicht um 6:45 Uhr (Ehrlich gesagt, war ich heilfroh darueber!!!*ggg*), sondern nur mittags gegen 12 Uhr oder so.
Also beschlossen wir halbwegs auszuschlafen, uns Ancud anzuschauen und dann zu den Pinguinen zu fahren.

05.01.2010
Wie beschlossen haben wir uns Ancud angeschaut und uns ueber das wirklich sehr wechselhafte Wetter amuesiert. Es HAGELTE sogar!!!! Die Strassen verwandeln sich dann meistens ins reissende Stroeme, die es zu umgehen gilt ;-)
Mittags also fahren wir mit einem Kleinbus zu den Pinguinen. Ausnahmesweise scheint die Sonne, aber es weht ein kalter Wind. Bis zu dem Strand, an dem kleine Bootstouren zu den Felsen, auf denen die Pinguine leben, angeboten werden, sind es noch knapp 2 km. Kein Problem, meine Fuesse stecken in Turnschuhen und die Blasen sind komplett verpflastert! ;-)
Wir machten natuerlich diese Bootsfahrt mit und sind etwas enttaeuscht... es sind nur die Jungtiere da, weil die Eltern tagsueber fischen gehen. Na, toll. Ausserdem quasselt der Fuehrer in dem Boot nur Spanisch und ich versteh vielleicht ein 1/4 von dem was er da quasselt....
Naja.... Vielleicht haette ich doch vorher sagen sollen, dass ich in meinem Reisefueherer gelesen hatte, dass man entweder morgens oder abends da hin soll. Gerade WEIL man dann mehr Pinguine sieht...? Ich Cleverle....
Da ich aber noch nie Pinguine in der freien Natur gesehen hab, wars fuer mich ok, Katrin war, denke ich, ziemlich enttaeuscht....

Gegen spaeter fahren wir zurueck.
Und wahrend ich dann bloggen gehe, setzt sich Katrin auf den "Plaza des Armas" in die Sonne und kommt als rotgesichtiger Brillenpinguin wieder... *fg*
Um den Tag dann noch zu retten (naja, sooooo tragisch wars nicht, da gab es Tragerisches...*oehm*) gehen wir in dem Restaurant Kuranton "Kuranto" essen. Eine Spezialitaet von Chiloe, beschrieben wird es als Eintopf aus Muscheln, Fleich und Kartoffeln und so. Dazu bestellen WIR (ja, auch die Kleene) einen Pisco sour, von dem wir beide nach den ersten beiden Schlucken einen sitzen haben. Der schmeckt aber auch, meine Herren!!!
Der Kuranto wird uns dann serviert:
Ein Berg an Mies- und Jakobsmuscheln, Wurst, Huehnchen und Kartoffeln, aber keineswegs als Eintopf, so, was man sich so unter Eintopf vorstellt, sondern alles auf einer grossen Servierplatte.... Hm.... andere Laender, andere Sitten, klar.
Lecker fanden wir es aber beide (Wurst fuer Katrin, Miesmuscheln fuer mich! *g*) und leicht beschwippst machen wir uns auf den Weg in unsere Betten.

06.01.2010
Heute heisst es Abfahrt, die Insel Chiloe ueber Castro gen Sueden nach Quellon per Bus runter fahren, wo wir die Faehre nach Puerto Chacabuco besteigen werden. Etwa 26 Stunden Faehre.
Wir schlafen aber halbwegs aus, denn der Bus nach Castro, der Hauptstadt von Chiloe, faehrt jede Stunde.
Auf Chiloe sind auch die Kirchen dort hochgelobt, die alle aussen als auch innen aus Holz sind und meist recht farbig da stehen.
In Castro schauen wir uns jene auch an und ich bin schon sehr beeindruckt (Bilder folgen, versprochen!!!).
Wir bummeln noch ueber einen Kuenstlermarkt auf dem wir beide natuerlich mit irgendwas fuendig werden.
Castro ist auch nicht rieseig und nachdem wir die auf Holzpfaehlen gebauten Hauser auch gesehen haben, nehmen wir den naechsten Bus nach Quellon.

Quellon besteht aus nichts. Irgendwie. Die Stadt ist dort aufgrund des Lachsfanges ganz schnell aus dem Boden gestampft worden und mehr als den Hafen und eine "Einkaufsstrasse" hat das Nest nicht wirklich zu bieten. Fuer die Faehre hatten wir keine Reservierung und ich, ehrlich gesagt, wirklich Schiss, dass wir keine Boletos mehr bekommen. Aber meine Angst ist unbegruendet und wir bekommen noch 2 Ticktes. Danach streifen wir ein wenig durch das Nest, um gegen 21 Uhr die Faehre zu besteigen....

Und was uns dort und auf der Fahrt so erwartete, schreibe ich morgen.
Wir waren heute (16.01.2010) wandern und ich bin doch etwas k.o.
Zumal hab ich vorher ein 7,8 %-iges Schwarzbier getrunken und das merk ich jetzt.
Ach, ja und bitte Rechtschreibfehler ignorieren, meine Lektorin Katrin ist bereits in unseren heutigen Bleibe....

Hier ist es naemlich 0:43 Uhr und deswegen: GUTE NACHT!
17.1.10 04:44


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