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Faehre nach Puerto Chacabuco (06.01.2010 bis 08.01.2010)

... bevor es in die Wildnis geht.....

Aber jetzt habe ich ein wenig Zeit und versuche jetzt mal nicht alles nachzuerzaehlen, sondern picke mir mal die Highlights heraus.
So habe ich ja dann auch noch was zu erzaehlen, wenn ich wieder da bin.

Aber zuerst noch mal ein paar Eindruecke:
- Klopapier wird NIE in das Klo geworfen, sondern IMMER in den Eimer, der neben der Toilette steht.... irgendwie gruselig, aber man gewoehnt sich daran. :-)))
- Sonntags scheint hier Autowachtag zu sein.
- Wahnsinnig viele "wilde" Hunde. Ganz unterschiedlich, manche tragen Haldbaender, manche nicht.
- "All you can eat" heisst hier frei uebersetzt "Freie Gabel", als tenedor libre. Hihi.
- Auf Regen folgt hier stets Sonnenschein....

So, doch jetzt mal weiter hier in der Welt der Reisenden.

Am Nikolaus-Tag haben wir also gegen 21 Uhr die Faehre bestiegen, wir hatten ja die Tickets erst kurz vorher gekauft.
Und was soll ich sagen?
Ein grosser Raum mit "Leder"bezogenen, teilseise angerissen Bussitzen.
Rechts und links immer 2 bzw. nur 1 Sitz und in der Mitte mehrere, vielleicht 5 bis 6 nebeneinander. Sogenannte Pullmann-Sitze.
Unsere Nummer sind im letzten Eck und wir vermuten wir haben auch die allerletzten Tickets bekommen....
Es gibt noch ein weiteres Deck, das offen ist, aber eine Plane als Dach hat. Man kann also auch draussen sitzen.
Einen kleinen Kiosk, an dem man Hamburger, Kaffee, Instantsuppen, Getraenke und ein paar Knabbereien bekommt.
Das alles waerse ja nicht so wild, aber das ganze Schiff ist sowas von versifft, und eben vorallem die Sitze, der Boden, irgendwie einfach alles.
Gegen 23 Uhr legt die Faehre dann ab und zum ersten Mal sehe ich am Himmel das "Kreuz des Suedens", das Katrin mir zeigt. Das Sternbild Orion erkenne ich, das aber auf dem Kopf zu stehen scheint. Ansonsten: Keine Ahnung, was das fuer Sternbilder sind.
Nach einiger Zeit versuchen wir zu schlafen, was sich als schwierig erscheint. Mein Sizt ist kaputt, denn jedesmal, wenn ich die Lehne zurueckmache und mich danach dann bewege, schnellt sie wieder vor..... Irgendwie zum Heulen.
In Melinka, dem naechsten Halt irgendwann nachts steigen aber eine Menge Leute aus, so dass Katrin und ich uns in die Mitte, also ueber mehrere Sitze legen koennen. Und mit Ohropax und Schlafmaske kann ich sogar noch etwas Schlaf tanken.

07.01.2010
Ich werde fureh wach, mach mich etwas frisch und geh auf das Oberdeck. Dort schlafen 3 Typen.... Die haben wohl keinen Sitzplatz mehr bekommen, aber noch ein Ticket.... *oehm*
Naja, jezt gibt es nicht all zu viel zu erzaehlen, denn wir verbringen den Tag teilweise auf dem offenen Deck, es ist zwar windig und etwas frisch, aber immerhin besser als da unten in dem Loch....
Lesen, doesen....
Wir fahren durch kleinere Wasserstrassen, gruene felsen, sozusagen, ueberall und wir halten an Doerfern, die keinerlei Verbindung als diese Faehre haben. Unglaublich. Haeuser auf diesen Felsen und sonst nichts....
Gegen nachmittag/abend faengt es dann zu regnen an, so dass wir nicht mehr wirklich auf dem "Aussendeck" bleiben koennen, auch der Wind hat zugenommen.
Eigentlich haben wir die Info per E-mail erhalten, die Faehre kaeme dann gegen 0 Uhr (also 08.01.2010) an, aber *pah*, gegen 1 Uhr sind wir immer noch nicht da und so schlafen wir dann doch nochmals ein.

08.01.2010
Gegen kurz nach 7 Uhr werde ich wach und geh an Deck, wir sind wohl da, warten aber noch mindestens eine halbe Stunde, bis wir wirklich anlegen duerfen.
Dann raus und en Bus suchen, der uns nach Coyhaique bringen soll. Wir werden auch fuendig und lassen den ersten fahren, da dieser voll von Faehrengaesten ist. Der Naechste kommt etwa 10 Minuten spaeter und ab nach Puerto Aisen, wo wir nochmals umsteigen muessen.
Mal regenet es, mal wieder nicht, also sehr wechselhaft und wirklich warm ist es auch nicht. Ich bin zwar keine Frostbeule, aber ich friere tatseachlich.....
Gegen 10 Uhr sind wir dann endlich in Coyhaique und machen uns auf die Suche nach einer Bleibe.
Die erste ist voll, doch an der zweiten haben wir Glueck. Kostet auch etwa 7000 Pesos, ohne Fruehstueck, aber eine Kueche ist dabei. Die Hospedaje befindet sich im ersten Stock, im EG ist eine "Spielhoelle". Man hoert die ganze Zeit das Gedudel....
Nach Einkaufen, rumbummeln etc, entscheiden wir uns einen gemuetlichen Abend zu machen und ehrlich gesagt, schlafe ich einfach nur frueh ein. Denn am naechsten Tag wollen wir wandern gehen und uns (mal wieder) Wasserfaelle ansehen.
21.1.10 16:23
 


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