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.... Coyhaique (09.01.2010 bis 10.01.2010).... Punta Arenas (10.01.2010 bis 13.01.2010)

...doch dann faengt es zu regnen an und beide werden NASS....


Ok, ich hab mich gerade geirrt (und leider den letzten Eintrag NULL auf Rechtschreibfehler gecheckt...*oehm*), wir sind noch am Nachmittag des 08.01.2010 zu den Wasserfaellen.
In den Reisefuehrern stand was von kleiner Wanderung (1-2 km) von dem Museum fuer Flora und Fauna aus, welches zwischen Puerto Aisen und Coyhaique ist.
Wir bekommen auch einen Bus, der uns dann in den doch starken Regen entlaesst. Am Museum teilt man uns mit, dass die Wasserfaelle letztendlich nur ein paar 100 Meter entfernt sind und es dahin auch keinen Wanderweg gibt, sondern nur die Strasse. Aha.
Also in dem Regen hin zu diesen Faellen, an denen das Besondere ist, dass sie sozusagen 2-stoeckig sind....
Auch finden wir keinen anderen Wanderweg, und so warten wir auf den naechsten Bus in dem kleinen Haeuschen an der Bushaltestelle und fahren zurueck und haben uns dann den gemuetlichen Abend gemacht, zur Wiederholung, ich bin frueh schlafen gegangen ;-))))

09.01.2010
Frueh raus, wir wollen in den Nationalpark Coyhaique, wandern. Ach und bitte regentauglich kleiden, denn es kuebelt herunter.
Die Strassen sind reinste Wasserstrassen, teilweise kommt man da gar nicht wirklich rueber....
Unterwegs noch schnell bei Sky Airlines vorbei, unseren Flug nach Punta Arenas bestaetigen.
Dann ab, erst mal 4 km aus der Stadt raus, um zu dem Nationalpark zu gelangen. Leider biegen Katrin und ich auf der Suche nach dem Eingang 2 mal falsch ab, so dass wir etwas herumirren. Aber alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei und so finden wir dann auch endlich das Schild zum Park. Es geht erst mal 1,5 km den Berg hoch (alles im Regen, ne...) und dann bekommen wir am Eingang ein paar Infos und entscheiden uns zur Laguna Verde zu laufen, etwa 4-6 km (habs nicht mehr im Kopf). Der Weg/Trampelpfad ist markiert und es gibt an jedem kleinen Bach eine Holzbruecke etc. Also nach Cochamó ein Spaziergang *gggg*
Klatschnass kommen wir dann an der Laguna Verde an. Alles noch bewoelkt und sogar durch meine Regenjacke hindurch bin ich klatschnass, zumindest der Pulli.
An der Laguna Verde gibt es 4 Grillhuetten und ein Glueck hat Katrin Kaminerfahrung und einen guten Ehrgeiz, so dass sie nach etwa 1 Stunde ein Feuer in Gang bekommen hat, dass uns halbwegs aufwaermt und die Socken trocknet..... *ggg*
Als das Feuer irgendwann heruntergebrannt ist, entscheiden auch wir uns wieder zurueckzugehen. Mittlerweile ist auch die Sonne herausgekommen und so koennen wir bei Sonnenschein mehr oder minder gemuetlich zurueck.
Ich freu mich auf ne warme Dusche, aber PUSTEKUCHEN, kein warmes Wasser und so muss ich leider kalt sowohl Haare, als auch mich waschen. Ich hab Eisfuesse.....
Katrin, die bereits morgens kalt geduscht hatte, hat darauf verstaendlicherweise keine Lust und geht sich beschweren. Woraufhin ihr gezeigt wird, wo und wie der Durchlauferhitzer angeht.... *seufz*
Dann machen wir uns auf die Suche nach dem Cafe bzw. die Bar, die angeblich den besten Pisco sour der Stadt macht, werden aber mit der aus dem Reisefuehrer nicht fuendig.
Dafuer eine andere, in der der Pisco sour soooooo gut schmeckt, dass sogar Katrin noch einen halben trinken will.
Und mal so nebenbei: Das ist NICHT mein schlechter Einfluss, dass das klar ist!!!! ;-)))))) (Zitat Katrin: "Du machst mich noch zur Alkohlikerin!!!" ;-) )
Beschippst und beschwingt machen wir uns auf den Rueckweg und bei Spielautomatengedudel schlafen wir auch ein.

10.01.2010
Um 10 Uhr holt uns der Bus ab, der uns zum Flughafen in Balmaceda bringt. Zwar geht unser Flieger erst um 14 Uhr, aber anders kommen wir da nicht hin.
Also sind wir notgedrungen recht frueh am Flughafen und verbringen unsere Zeit mit nichts tun.
Es ist ziemlich windig und draussen gibt es auch keine Sitzgelegenheit, so dass wir mehr oder minder die Zeit im Flughafengebaeude verbringen.
Ziemlich puenktlich geht der Flieger und gegen halb 4 landen wir dann in Punta Arenas.
Mit einem Bus kommen wir in die Innenstadt und machen uns auf die Suche nach einer Bleibe fuer die naechsten 3 Naechte. Unser Limit, nach wie vor, 15000 Pesos fuer beide, also hoechstens knapp ueber 20 €.
Das erweist sich anfangs als schwierig und ich bin dann doch ziemlich genervt.... Aber, wie schon die ganze Zeit ueber, haben wir mal wieder Glueck. Wir finden ein Backpackers, das gerade frisch renoviert ist, es also im Eingangsbereich noch nach frischer Farbe riecht und die haben auch noch Betten frei und das fuer 5000 € pro Nacht. Perfekt, hier bleiben wir.
Wir haben auch viel vor die naechsten Tage und muessen uns auch um die ganzen Touren kuemmern.
Wir bummeln herum, mal im Regen, mal im Sonnenschein, gehen ins Internetcafe, um kurz nach Angeboten fuer unsere Touren zu suchen, kaufen Postkarten und Andenken etc.
Auf dem Hauptplatz steht auch ein riesiges Monument. Faesst man bei einer der Figuren den Fuss an, so kehrt man wieder nach Punta Arenas zurueck. Also so aehnlich wie bei den Bremer Stadtmusikanten in Bremen....
Unterwegs entdecken wir ein Restaurant, das auch in zweien unserer Reisefuehrer empfohlen wird und entscheiden uns dort heute abend essen zu gehen. Die lokale Spezialitaet in Punta Arenas ist Riesen-Krabbe (Kings Crab, Centolla), was ich natuerlich probieren moechte.
Nachdem wir eine Touristenagentur ausfindig gemacht haben, die alle 3 Touren anbietet, machen wir uns auf die Suche nach deren Buero. Eigentlich wollen wir auch noch zu "Tabsa" wegen unseren Faehrentickets nach Puerto Williams.
Das Buero der Touristenagentur finden wir, das hat aber bereits zu und Tabsa scheint dann doch ziemlich weit draussen so sein. So entscheiden wir uns, dass auf morgen zu verlegen und wollen uns noch den Friedhof ansehen, der wohl touristisch wertvoll sein soll. Der hat aber bereits geschlossen.
Also zurueck, und ab ins "La Luna" zum Essen.
Ich esse Chupe de Centolla, fragt mich nicht, was da alles drin ist, es schmeckt aber super. Katrin nimmt scharfes Huehnchen und nachdem wir vollgefressen sind, laufen wir gegen 0 Uhr zurueck und gehen auch schlafen.

11.01.2010
.... wer findet Pinguine werfen koeniglich .....

Halbwegs frueh raus, los zu dem "Reisebuero". Das hat aber noch zu, obwohl die Oeffnungszeiten was anderes sagen. Tja, Suedamerika. ;-) Zudem ist es Montag, wahrscheinlich schlafen die einfach doch noch etwas laenger, so nach dem Wochenende. *lach*
Dann weiter zu Tabsa wegen der Faehre, die wir am Mittwochabend nehmen wollen. Die hatten wir von Deutschland aus bereits reserviert.
Zwischendurch nieselt es, dann wieder Sonne und es windet.
Mir tun nach einer Weile mal wieder die Fuesse weh und so schnappen wir uns fuer den Rest des Weges ein Taxi.
Bei Tabsa bekommen wir auch unsere Tickets und vergewissern uns auch, dass wir an Bord etwas zu essen bekommen. Leider gab es bei der Reservierung damals schon keine Betten mehr, sondern nur noch Pullmann-Sitze....
Tabsa bietet ebenfalls die Fahrt zur Isla Magdalena an, auf die TAUSENDE an Pinguinen zum Kinderkriegen kommen... ;-)
Das brauchen wir wohl nicht zu reservieren, da es wohl genuegend Plaetze hat. Gut zu wissen.
Etwas weiter ist die Zona Franca, eine Freie Handelszone, in der wir noch herumbummeln. Vor Ort entscheiden wir dann auch, dass wir uns ein 2-Mann-Zelt kaufen werden, dass wir ja fuer Torres del Paine spaeter auf unserer Reise noch brauchen werden. Da ich eh kein eigenes Zelt besitze, ist das OK, fuer umgerechnet 40 €. Doch als wir es dann kaufen wollen, hat der Laden Mittagspause.....
Dann eben zurueck zum Reisebuero, aber mit einem Taxi. Das hat dann tatsaechlich auf.
Und wieder haben wir Glueck, wir koennen heute nachmittag zu der einen Pinguinkolonie "Seno Otway" und am Mittwochvormittag zum Puerto Hambre bzw. Fort Bulnes.
Zur Isla Magdalena wollen wir dann am Dienstagnachmittag mit Tabsa fahren.
Wir entscheiden uns erneut zu dem Friedhof zu gehen, da wir erst gegen spaeter an unserer Unterkunft abgeholt werden, um nach "Seno Otway" gefahren zu werden. Wir spazieren dort dann zwischen den Graebern hindurch. Es gibt dort wirklich zum Teil riesige Familiengruften und meistens stehen darin noch Fotos der Verstorbenen, Blumen, kleine Figuren (Maria, Jesus etc) oder persoenliche Dinge der Toten. Teilweise ist das schon irgendwie befremdlich...
Und klar, es faengt dann wieder zu regnen an, was mich dann wirklich nervt. Ich hasse Regen, ich will jetzt Sonne, bin ja schliesslich im Urlaub! Menno! Zudem haben wir keine anderen Klamotten, die wir anziehen koennten, da wir morgens unsere Dreckwaesche zur Reinigung gebracht hatten.

Dann werden wir mit einem Kleinbus abgeholt, in dem natuerlich auch noch andere sitzen und fahren dann knapp 1 Stunde nach "Seno Otway". Unterwegs dorthin sehen wir Komodore und sogar Stinktiere. Hihi
An der Pinguinstation angekommen und was soll ich sagen? Total klasse, diese Pinguine, Katrin freut sich natuerlich noch mehr, da die Elterntiere um diese Uhrzeit gerade vom Fischen kommen und vom Strand durch die Graslandschaft zu ihren Nestern trapsen, um ihre Jungen zu fuettern.
Es windet ziemlich stark, und ab und an auch kurz Regen, aber es ist super klasse, den Tieren zuzusehen und ganz nah an diese heranzukommen!!!!!
Am Kleinbus zurueck gibt es dort ein Glaeschen Pisco (Katrin: "Schon wieder Alkohol!" Hihihi!) und Kekse. Ach, da sag ICH ja nicht nein zum zweiten Glas. ;-)
Abends hab ich ja dann die Bilder bearbeitet und hochgeladen. ;-)


12.01.2010
Bis 16 Uhr haben wir heute Zeit, bevor wir zur Isla Magdalena fahren werden.
Also gehen wir shoppen.
Wir bummeln durch die Stadt, ueber den Markt, werden mit Mitbringseln fuendig und freuen uns, denn die Sonne scheint.
Gegen 14 Uhr sind wir per Taxi am Hafen angekommen, bekommen unsere Tickets und laufen dann erneut zur Zona Franca, um das Zelt zu kaufen. Katrin holt sich noch einen neuen Rucksack, denn wohin auch mit all den neuen Sachen und den Geschenken???? ;-)
Gegen 16 Uhr fahren wir dann 2 Stunden zur Insel, duerfen aber leider auf dieser nur eine Stunde bleiben. Die Touristenfuhre vor uns hatte zu lange gebraucht.....
Und was uns da erwartet ist einfach unglaublich!!!! Die ganze Insel ist VOLL mit Pinguinen. Alle Haenge, der ganze Strand, ueberall, wo das Auge hinblickt: Pinguine.
Manche watscheln vom Strand hinauf, manche sieht man fuettern, andere suchen mit ihrem Krakele ihre Familie. Wirklich, es ist der HAMMER!!!!!
Es weht zwar ein eisiger Wind, ABER die Sonne scheint. So gefaellt mir das doch schon viiiiiieeeeeeeel besser! ;-)
Die Stunde ist viel zu schnell vorbei und nach ca. 1500 Bildern *lach* spaeter, geht es wieder 2 Stunden zurueck.
Wir lassen uns mit dem Taxi zurueckfahren und entscheiden uns in das Restaurant neben unserer Bleibe zu gehen, um dort Asado zu essen.
Ein Berg an Fleisch und ich probiere sogar die Blutwurst.... Schmeckt auch, aber der Gedanke daran, was da so drin ist.... Neee, mehr als probieren geht nicht. *schuettel*
Nach dem Berg an Fleisch dann kugelrund zurueck und schlafen.

13.01.2010
Morgens werden wir wieder mit einem Kleinbus abgeholt und fahren gen Sueden Richtung Fort Bulnes. Das war die erste Siedlung dort, bevor Punta Arenas gegruendet wurde.
Wir fahren aber nicht komplett per Kleinbus dorthin, sondern machen eine Minitrekking-Tour am Strand entlang. Macht Spass, da es nicht regnet, und auch nicht ganz so schwierig ist.
Wir schauen uns das Fort an, machen Bilder und bekommen am Kleinbus Saft (ich hatte ja auf Pisco gehofft, aber es ist ja auch noch frueh am Tage...*oehm*) und Kuchen.
Waehrend der Rueckfahrt sehen wir Delphine nahe am Ufer schwimmen.
Dann heisst es fuer uns umpacken, denn wir sind ja ab heute abend 36 Stunden auf See.
Gegen 17 Uhr sind wir erneut am Hafen (klar per Taxi, denn wer soll den ganzen Scheiss eigentlich schleppen, haeh??) und werden "eingecheckt".
Und: Oh Schreck, der Sale de Pasajeros ist winzig!!!! 20 Sitze, wie in einem Bus, rechts 2, links immer einer und der Mittelgang so schmal, dass man nur seitlich gedreht durchlaufen kann.....
Es ist bruetend warm in diesem Kabuff und nachdem uns gesagt wurde, dass wir auch an Deck koennen, tun wir das auch sofort.
Das Deck ist gerade mal so breit wie der Aufenthalts- und Schlafraum und etwas laenger, aber es hat kein Dach und woanders duerfen wir uns auch nicht aufhalten. Na, das wird ein Spass.
Gegen 19 Uhr laufen wir dann aus, ab durch die Magellanstrasse, ueber den Beagle-Kanal nach Puerto Williams, der suedlichsten Stadt der Welt.
21.1.10 18:16
 


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